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Immobilienrecht Spanien

Das spanische Küstengesetz und seine Schutzzonen mit grafischer Darstellung

Spanien Küstengesetz

Eine bedeutende Vorschrift mit Auswirkungen auf das spanische Immobilienrecht stellt das spanische Küstengesetz dar.

Veröffentlicht am 10. Februar, 2017

Das spanische Küstengesetz (Ley de Costas) bestimmt und regelt den Schutz sowie die Nutzung des im öffentlichen Eigentum stehenden Meer- und Küstenbereiches, der sog. staatlichen Strandzone (dominio público marítimo-terrestre, DPMT) und im Besonderen des Meeresufers (ribera del mar). Das entsprechende Verwaltungshandeln dient den folgenden Zielen: Bestimmung des im öffentlichen Eigentum stehenden Bereiches und dessen angemessener Erhaltung, Sicherstellung der öffentlichen Nutzung, Regelung der verantwortungsbewussten Nutzung und Erreichen bzw. Aufrechterhalten einer angemessenen Qualität des Wassers und des Meeresufers.

Es wird dabei unterschieden zwischen folgenden Zonen, die hier kurz beschrieben werden sollen:

 

In der Grafik werden die einzelnen Schutzzonen des spanischen Küstengesetzes und deren flächenmäβige Ausdehnung ab dem Meer dargestellt.