Nach den Ergebnissen der Untersuchung entfallen 74 % der im Januar eingeleiteten Verfahren auf reguläre Insolvenzverfahren (383 Fälle), was einem Rückgang von 5 % entspricht. Restrukturierungspläne machen 5 % aus (27 Fälle), ein Rückgang von 13 %. Zudem wurden 110 besondere Verfahren für Kleinstunternehmen registriert, ein Rückgang von 21 %, die 21 % der Gesamtzahl darstellen.
Die Mehrheit der im Januar eingeleiteten Insolvenzverfahren betrifft Unternehmen von geringer Größe, insbesondere Kleinstunternehmen, die 68 % der Verfahren ausmachen. Kleine Unternehmen stellen 28 %, mittlere Unternehmen 3 % und große Unternehmen 1 %.
Betroffene Unternehmen beschäftigen 11.015 Arbeitnehmer
Hinsichtlich der Restrukturierungspläne entfallen 26 % auf Kleinstunternehmen und 37 % auf kleine und mittlere Unternehmen; Großunternehmen sind in diesem Monat nicht vertreten. Die von Insolvenzverfahren betroffenen Unternehmen beschäftigten im Januar insgesamt 11.015 Arbeitnehmer und erzielten einen Umsatz von 1.858 Millionen Euro.
Die aufgelösten Gesellschaften beschäftigten 11.817 Personen und wiesen einen Gesamtumsatz von 1.719 Millionen Euro auf. Nach Branchen betrachtet, verzeichnen die Insolvenzverfahren insbesondere im Handel einen deutlichen Rückgang (minus 26 Fälle), während der Energiesektor den stärksten Anstieg aufweist (plus 17 Fälle gegenüber Januar 2025).
Trotz dieses Rückgangs bleibt der Handel der Sektor mit der höchsten Zahl an Verfahren (83 Fälle, 22 % des Gesamtvolumens), gefolgt von Bau- und Immobilienwesen (65) sowie der Industrie (63). Bei den Restrukturierungsplänen führen Industrie und unternehmensbezogene Dienstleistungen mit jeweils acht Fällen, gefolgt von Bau und Immobilien (vier) sowie Handel (drei).
Handel vereint 22% der Insolvenzverfahren
Bei den im Januar registrierten besonderen Verfahren für Kleinstunternehmen steht erneut der Handel an erster Stelle (27 Fälle, 25 %), vor unternehmensbezogenen Dienstleistungen (14) sowie Industrie und Gastronomie (je 13). Addiert man alle drei Kategorien, vereint der Handel 22 % aller Insolvenzverfahren im Januar (113 Fälle), gefolgt von der Industrie (84) und dem Bau- und Immobiliensektor (80).
Die meisten gesellschaftsrechtlichen Auflösungen entfallen im Januar auf Bau- und Immobilienaktivitäten (1.092 Fälle, 24 %), gefolgt vom Handel (918) und unternehmensbezogenen Dienstleistungen (688). Letztere verzeichnen auch den stärksten Rückgang in absoluten Zahlen (minus 100 Fälle gegenüber Januar 2025).
Gemäß dem Bericht weist Katalonien die höchste Zahl an Insolvenzen auf (85 Fälle, 22 %). Andalusien folgt mit einem Anstieg um nahezu 24 % auf 57 Fälle, während Madrid mit 56 Fällen an dritter Stelle steht. Bei den Restrukturierungsplänen führt La Rioja mit fünf Fällen (19 %) vor Katalonien und den Kanaren (je vier) sowie dem Baskenland (drei).
Madrid steht bei den besonderen Verfahren für Kleinstunternehmen mit 42 Fällen an erster Stelle, gefolgt von der Region Valencia mit 20 Fällen; zusammen vereinen beide Regionen mehr als die Hälfte dieser Verfahren. Insgesamt konzentrieren sich die Insolvenzverfahren im Januar vor allem auf Madrid (100 Fälle, 19 %) und Katalonien (97 Fälle, ebenfalls nahe 19 %), gefolgt von Andalusien (71 Fälle, 14 %).
Diese drei Regionen vereinen 52 % aller im Januar registrierten Insolvenzverfahren. Bei den Auflösungen entfallen 23 % auf Madrid (1.060 Fälle), gefolgt von Andalusien (821) und Valencia (544). Den stärksten absoluten Anstieg verzeichnet Andalusien mit 102 zusätzlichen Auflösungen.
Acht Regionen verzeichnen einen Rückgang der Zahlen: Madrid (minus 12 %), Aragón (minus 9 %), Asturien (minus 5 %), Kastilien-La Mancha (minus 2 %), Extremadura (minus 24 %), Balearen (minus 9 %), Murcia (minus 3 %) und das Baskenland (minus 6 %).