Bessere Verkaufsaussichten für den Bestand von Neubauwohnungen

04.05.2011

Deloitte prognostiziert eine leichte Erholung des Immobilienmarktes, der derzeit mehr als 700.000 Neubauwohnungen im Angebot hat.

Das Wirtschaftsprüfungs-und Beratungsunternehmen Deloitte hat Anfang April 2011 einen Bericht vorgelegt, der zeigt, dass sich trotz der tiefen Krise, in der sich der Bausektor befindet, schon bald eine gewisse Erholung abzeichnen wird, wenn auch in einigen Provinzen mehr als in anderen.
 

Deloitte schätzt in seinem Bericht, dass der Bestand an nicht verkauften Neubauwohnungen, der derzeit mit über 700.000 beziffert wird, in drei Phasen übernommen werden wird. Begonnen hat die Erholung des Marktes bereits in neun Provinzen, und zwar in Álava, Asturien, Kantabrien, La Coruña, Madrid, Navarra, Pontevedra, Segovia und Vizcaya.

Den größten Stock hat derzeit die Provinz Barcelona (mit 62.604 Wohnungen), gefolgt von Madrid (mit mehr als 53.000 Wohnungen) und Alicante (mit mehr als 49.000 Wohnungen). Die Provinzen mit den schlechtesten Quoten betreffend das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Wohnungsbestand (also unverkaufte Wohnungen auf 1.000 Einwohner) sind Castellón (57,06 Wohnungen), Toledo (37,5 Wohnungen) und Almería (38,9 Wohnungen), und die Quotengewinner sind Vizcaya (3,9 Wohnungen), Cáceres (4,5 Wohnungen) und Badajoz (4,8 Wohnungen).

In einer zweiten Phase soll sich der Markt dann in weiteren 23 Provinzen erholen, darunter Málaga, Valencia oder Saragossa. Das Schlusslicht bilden die verbleibenden 18 Provinzen, in denen der Wohnungsmarkt sich deutlich langsamer erholen wird. Hiervon sind besonders die Küstenregionen aber auch das Landesinnere betroffen, wie Alicante, Ávila, Las Palmas oder Santa Cruz de Tenerife.

Der Bericht schließt jedoch mit der Erkenntnis, dass die Preise, aufgrund der hohen Belastung, die der Kauf einer Wohnung für eine Familie begründet (im Durchschnitt 38,6%), im Jahr 2011 noch weiter fallen müssen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Mónica Regaño: mregano@mmmm.es