Erbschaftssteuererklärungsfrist in Spanien – Sonderfall: Eigenhändiges Testament

Die Erbschaftssteuer ist in Spanien innerhalb von 6 Monaten zu erklären. Die Frist beginnt grundsätzlich mit dem Ableben des Erblassers. Erfolgt die Erbschaftssteuererklärung nicht fristgemäß drohen Verzugszinsen und Säumniszuschläge von bis zu 20 % des Steuerbetrages. Die Säumniszuschläge können vermieden werden, wenn innerhalb der ersten 5 Monate eine Fristverlängerung, die einmalig über 6 Monate erteilt werden kann, beantragt wird.

Dieser Beitrag wurde erstellt am 16.09.2021 von Michael Fries in der Rubrik Steuerrecht

Arbeitsrecht in Spanien: Höhere Bußgelder ab dem 1. Oktober 2021 und weitere Neuerungen

Der Erlass des Gesetzes 10/2021 vom 9. Juli zu Telearbeit (veröffentlicht im spanischen Staatsanzeiger BOE am 11. Juli 2021) bewirkt eine Anhebung der arbeitsrechtlichen Bußgelder ab dem 1. Oktober 2021. Diese Anhebung erfolgt im Wege der ersten Schlussbestimmung des Gesetzes, die den Artikel 40 des königlichen Ausführungsgesetzes 5/2000 vom 4. August ändert, kraft dessen wiederum die Neufassung des Gesetzes über Verstöße und Sanktionen der Sozialordnung (Ley sobre Infracciones y Sanciones en el Orden Social, LISOS) erlassen wurde. Die Neuerungen fassen wir nachfolgend zusammen:

Dieser Beitrag wurde erstellt am 06.08.2021 von Monika Bertram in der Rubrik Arbeitsrecht

creación_empresas_españa

Aufwärtstrend bei Unternehmensgründungen in Spanien

Spaniens Unternehmenslandschaft erlebt wieder einen Zuwachs bei Neugründung: 43,1% mehr als im Juni 2020 und 28,8% mehr als im Juni 2019. Das zeigen die Daten der Berufskammer der Registerrichter der Grundbücher, Handelsregister und der Register für Bewegliche Sachen in Spanien (Colegio de Registradores de la Propiedad, Mercantiles y de Bienes Muebles de España).

Dieser Beitrag wurde erstellt am 23.07.2021 von Corporate Law Department in der Rubrik Corporate und M&A

ERTE

Von der Kurzarbeit in die Personalfreisetzung: Geht das in Spanien „einfach so“?

Doch wie einfach ist es in Spanien nach der aktuellen arbeitsrechtlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung, von betriebsbedingter Kurzarbeit (ERTE) zu betriebsbedingten Personalfreisetzungen (ERE) überzugehen? Zur Beantwortung dieser Frage ziehen wir das Urteil Nr. 63 des obersten Gerichtshofs Kataloniens vom 3. Dezember 2020 heran.

Dieser Beitrag wurde erstellt am 10.06.2021 von Monika Bertram in der Rubrik Arbeitsrecht